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Medienmitteilung

Offizielle Nomination des SVP Gemeinderatskandidaten & Referendum

Offizielle Nomination des SVP-Gemeinderatskandidaten & Referendum gegen das neue Abfallreglement

Einstimmige Nomination von Martin Dilla

An der ausserordentlichen Mitgliederversammlung vom 27. Januar nominierte die SVP Uznach einstimmig ihren ambitionierten Jungpolitiker Martin Dilla als Gemeinderatskandidaten. Nach dem vorzeitigen Rücktritt der linken Gemeinderätin Isabelle Kuster rückt der Wunsch nach einer bürgernahen Ortspolitik verstärkt in den Vordergrund.

Insbesondere eine funktionierende Altersversorgung stellt dabei ein zentrales Anliegen dar.

Verantwortung übernehmen – für alle Generationen

Martin Dilla ist in Eschenbach aufgewachsen und stammt aus einer Einwandererfamilie. Bereits in jungen Jahren integrierte er sich aktiv in die Gesellschaft, unter anderem als Mitglied der Jungwacht. Zudem trat er früh der SVP bei, wo er heute als Aktuar der Kreispartei See & Gaster tätig ist.

Die SVP Uznach ist überzeugt, dass eine gesunde Altersdurchmischung im Gemeinderat entscheidend ist, um die Gemeinde langfristig erfolgreich zu führen. «Mit Martin Dilla konnten wir einen jungen, aufstrebenden und politisch sehr engagierten Kandidaten gewinnen», erklärt Stefan Rüegg, Präsident der SVP Uznach. «Er überzeugt durch eine objektive und lösungsorientierte Haltung und setzt sich pragmatisch für tragfähige Mehrheiten im Milizsystem ein.»

Klare Positionen an Hearings und Bürgerversammlung

An den Parteienhearings sowie an der Bürgerversammlung vertrat Martin Dilla klare und nachvollziehbare Positionen. So kritisierte er unter anderem den teilweise sorglosen Umgang mit Steuergeldern, insbesondere im Zusammenhang mit den jüngsten Steuererhöhungen.

Ein weiteres zentrales Anliegen ist für ihn die Alters- und Pflegepolitik. Die derzeit ungenügende Altersversorgung in Uznach – etwa bei Pflegeplätzen, betreutem Wohnen und Alterswohnungen – bezeichnet er als eines der dringendsten Probleme. «Ich möchte mich mit vollem Engagement dafür einsetzen, dass Uznach auch in Zukunft ein attraktiver Wohnort für alle Generationen bleibt», betont Dilla.

Referendum gegen das neue Abfallreglement

Die Gemeinde Uznach plant die Einführung einer neuen Grundgebühr für die Abfallentsorgung. Diese soll anhand der Quadratmeterzahl der Wohnfläche berechnet werden. Bereits im Mitwirkungsverfahren im vergangenen Herbst machte die SVP Uznach deutlich, dass sie dieses Modell ablehnt. Gleichzeitig kündigte sie an, nötigenfalls das Referendum zu ergreifen.

Nachdem die Gemeinde nun beschlossen hat, die Grundgebühr zusätzlich zur Grüngut- und Sackgebühr definitiv einzuführen und diese auf vier Haushaltgrössen sowie Gewerbebetriebe auszuweiten, hat die SVP Uznach postwendend das Referendum angekündigt.

Nicht verursachergerecht und teuer

Nach Ansicht der SVP Uznach handelt es sich bei dieser Grundgebühr um ein unnötiges Verwaltungsmonstrum. Zudem ist sie alles andere als verursachergerecht. Ist eine solche Gebühr einmal eingeführt, wird sie erfahrungsgemäss nicht mehr abgeschafft. Stattdessen steigen die Kosten kontinuierlich.

Ein Blick in die Nachbargemeinde Schmerikon bestätigt diese Befürchtung. Dort zahlen die Steuerzahler seit diesem Jahr allein für die Grundgebühr rund 40 Prozent mehr.

Federas-Bericht bestätigt Forderungen der SVP

Aufgrund der stark gestiegenen Kosten im Schulbetrieb sowie der hohen Personalfluktuation beauftragte die Gemeinde Uznach auf Druck der Bürgerschaft die Firma Federas AG mit einer Analyse. Bereits 2021 hatte die Bürgerschaft den Gemeinderat aufgefordert, die Schulkosten zu überprüfen. Zudem wies die GPK im Jahr 2022 im Rahmen einer Schwerpunktprüfung auf dringenden Handlungsbedarf hin.

Obwohl im Rahmen einer internen Mitarbeiterumfrage die Probleme klar erkannt wurden, blieben viele vorgeschlagene Massnahmen ungenutzt. Der Federas-Bericht zeigt nun deutlich, dass jährliche Einsparungen in der Höhe von mehreren hunderttausend Franken möglich gewesen wären.

Die SVP Uznach erwartet deshalb, dass die empfohlenen Massnahmen nun zügig umgesetzt werden. Gleichzeitig hofft sie, dass für den zurücktretenden Rektor Felix Rüegg im Rahmen eines professionellen Auswahlverfahrens eine kompetente Führungspersönlichkeit gefunden wird.

SVP Uznach, der Vorstand

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