Einwanderer: «Wer beutet hier wen aus?»
Während meinen Einsätzen in Kambodscha, Nepal, Vietnam und Aethiopien habe ich die wirklich Hilfsbedürftigen gesehen – elternlose, aidskranke Strassenkinder, beinlose Männer und Frauen die auf Minen getreten sind und andere schlimme Schicksale.

Was da gestern vor unserem Uzner Rathaus inszeniert wurde, ist ein Hohn und zeigt deutlich auf, wie unser milliardenschweres Asylwesen in eine komplett falsche Richtung geleitet wurde.
Und was ist denn daran so falsch, dass man die Leute in ihrer eigenen Unterkunft mit Umgebungsarbeiten, Putzarbeiten oder in der Küche beschäftigt?
Die Behauptung, Asylsuchende dürfen im Kanton St. Gallen keine Berufsausbildung machen, ist falsch:
-als bspw. vor 2 Jahren ein motivierter, integrationswilliger junger Afghane eines Tages bei unserem Ringertraining in der Turnhalle Letzi in Uznach auftauchte und regelmässig wiederkam, besorgte ihm mein Bruder bei der Micarna Bazenheid umgehend eine Lehrstelle, wo er nun das 2. Jahr absolviert und zwischenzeitlich gut Deutsch spricht.
Wäre es nicht an der Zeit, als Medienschaffende dieses unangenehme Thema auch mal von diesem Blickwinkel aus zu beleuchten?
Zur Erinnerung: nachdem man vor einigen Jahren unser Pflegezentrum schloss, um ein Asylzentrum einzurichten hatte das zur Folge, dass man bis zum heutigen Tage unseren alternden Mitbürger/innen keine Pflegeplätze und betreutes Wohnen mehr zur Verfügung stellt. Unsere eigenen Leute, die während Jahrzehnten hier Steuern bezahlt und diese Infrastrukturen aufgebaut haben, hat man im Stich gelassen und müssen sich in auswärtigen Gemeinden um einen Pflegeplatz bemühen, inkl. Auswärtstarif. Gemäss kant. Verordnung müsste Uznach mit seinen gut 7’000 Einwohnern rund 70 Pflegeplätze zur Verfügung stellen.
Da stelle ich mir schon die Frage: Wer beutet jetzt wen genau aus?
SVP Uznach