Budget 2021 ausser Kontrolle
Der Gemeinderat verliert die Kontrolle über die Finanzpolitik und verdampft dadurch unser Vermögen innert kurzer Zeit.

Dramatischer Finanzplan von Uznach
Vermögen von 8 Mio. wird innert 3-4 Jahren vernichtet, ohne Mehrleistungen
Während umliegende Gemeinden die Steuern senken, wird mit dem Finanzplan 2021 und den folgenden Jahren dem Uzner Bürger aufgezeigt, wie man die Steuergelder sprichwörtlich zum Fenster hinauswerfen kann. Ich kann es nicht begreifen, wie der Gemeinderat so ein fragwürdiges Budget dem Bürger vorlegen kann. All die grossen Anstrengungen der Entschuldung von fast 30 Mio. im Jahre 2006 auf heute ein Eigenkapital von 9 Mio. werden zur Belastungsprobe.
Ist das eine seriöse, verantwortliche Arbeit unserer Behörden?
Mit dem neuen Rechnungsmodell VRSG hat man vergleichbare Werte. Im Budget sind mir einige Positionen aufgefallen, die man kritisch hinterfragen muss.
Es wird eine neue 60% Stelle für Altersberatung geschaffen, wenn man die Personalkosten hochrechnet aufs Jahr entspricht dies Fr. 147`333.- ohne Büro- und Informatikkosten. Zusätzlich weise ich auf den ausführlichen Bericht in der Linthsicht vom November hin, da will der Gemeinderat Pflegewohnungen mieten. Die politische Aufarbeitung des Pflegezentrums Linthgebiet PZL wird nicht gemacht, aus meiner Sicht verantwortungslos! Mit der Pro Senectute und Spitex haben wir in Uznach schon eine gut funktionierende Organisation, unerklärbar dieses Vorgehen des Gemeinderates.
Keine andere Gemeinde im Linthgebiet schafft so eine neue Stelle in der Verwaltung
Bei den nicht gebundenen Ausgaben sind sage und schreibe total Fr. 407`500.- Honorare für externe Berater eingeplant, wer kann dies verantworten?
Es werden in verschiedenen Bereichen der Verwaltung mehr Stellen geschaffen, wie kann das sein? Jetzt wo alle Mitarbeiter in der Privatwirtschaft den Gürtel enger schnallen müssen und sogar um einen Stellenabbau bangen müssen. Es stellt sich schon die Frage: Entgleitet dem Gemeinderat die Verwaltung?
Mit der Einführung vom Rektorat 2014 in der Schule, wurde dem Bürger versprochen, dass man die Schule effizienter und flexibler in allen Bereichen führen kann. Seit der Schaffung des Rektorats sind die Bildungsausgaben jährlich um ca. Fr. 400`000.- gestiegen, bei gleicher Schülerzahl.
Gemeindepräsident Diego Forrer hat beim Vorstellungsgespräch versprochen, dass er grosse Erfahrung im Bereich Schule mitbringt. Und jetzt haben wir eine Kostensteigerung von 1 Mio. im Schulbudget, wo ist sein Wahlversprechen?
Die Ausgaben der Gemeinde Uznach laufen aus dem Ruder!
Fazit: Budgetrückweisung zurück an den Absender.
Alex Brändle, alt Schulrat, Bürgerforum Uznach
LIEDERLICHE DEFIZITPOLITIK IM RATHAUS UZNACH !
Mit grossem Befremden habe ich Kenntnis vom Budget 2021 genommen.
Der Gemeinderat Uznach beantragt für das kommende Jahr einen Ausgabenüberschuss von 2.21 Mio. Damit nicht genug, im Finanzplan werden für die nächsten 5 Jahre sogar wiederkehrende Fehlbeträge von gesamthaft Fr. 13.0 Mio prognostiziert!
Liebe Mitbürger, ist das eine seriöse Finanzpolitik? Ist das dem Steuerzahler zumutbar?
In den letzten 10 Jahren konnten wir die Verschuldung unserer Gemeinde unter grossen Anstrengungen stetig abbauen und die allgemeine Steuerbelastung markant senken. Dabei ist es uns zudem gelungen, ein komfortables Eigenkapitalpolster von 9.0 Mio zu schaffen, das der Gemeinderat nun leichtfertig seiner verantwortungslosen Defizitpolitik opfern will!
Einmal mehr stelle ich fest, dass im Rathaus Uznach jegliche Sensibilität, geschweige denn der Wille zu einer kostenbewussten Ausgabendisziplin fehlt, was in der jetzigen, coronabedingt ohnehin schwierigen Situation angezeigt wäre.
Das beantragte Budget 2021 mit einem Defizit von 2.2 Mio ist nicht akzeptabel und entschieden zurückzuweisen!
Reto Eleganti
Bürgerforum Uznach
SVP Uznach