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Parteigeschichte der SVP Uznach Man zählte das Jahr 1998, als sich einige junge Leute am Gartentisch des künftigen Präsidenten Stefan Rüegg zusammenfanden; keiner über dreissig Jahre jung. Sie sorgten sich darüber, dass das einst vermögende Einrosenstädtchen Uznach, trotz "bürgerlicher Mehrheit", mit über 20 Millionen Franken verschuldet war. Der ehemals moderate Steuerfuss schien ungebremst in die Höhe zu schnellen. Von den beiden links abgerutschten bürgerlichen Parteien, CVP und FDP, versprachen sie sich keine Hilfe und beschlossen deshalb, eine SVP-Ortspartei zu gründen. Bereits anlässlich ihrer Gründungsversammlung im Herbst 1998 durfte sich die junge SVP-Ortspartei hoher Gäste erfreuen. Der eigens zur Gründung angereiste, schweizerische SVP-Parteipräsident Ueli Maurer, unterstrich in seiner Rede die Wichtigkeit von Ortsparteien. „Nur solange eine Regierungspartei im Volk und somit in der Basis verankert ist, kann diese auch eine volksnahe Politik betreiben!“, liess Maurer verlauten.
Reto Wildhaber, unser erstes in die
2.6.2002: SVP Referendum gegen die Änderung des Abfallreglements mit Einführung einer Grundgebür zusätzlich zu den Kehrrichtmarken wird an der Urne deutlich gutgeheissen. Das Verursacherprinzip muss weiterhin gelten! Mit dieser Grundgebür wollte man indirekt die "Gratis-Gartenabfallentsorgung" finanzieren. Dach deren Ablehnung hat die Gemeinde für diese Abfälle besondere Marken eingeführt. Seitdem herrscht in Uznach Abfall-Gerechtigkeit. Jeder zahlt seinen Abfall selber. Roger Widmer - erster
5.4.2004: Die SVP-Initiative "Planungs- und Projektierungskredite ab Fr. 100'000.- vor's Volk" wird an der Gemeindeversammlung abgelehnt. Mit Leichtigkeit haben wir die notwendigen Unterschriften zusammengebracht. Leider konnte über diese Initiative nicht an der Urne abgestimmt werden, womit diese Vorlage zum Scheitern verurteilt war.
Ueli Bretscher, erster SVP-Kreisrichter. März 2005: An der Bürgerversammlung kämpfte die SVP erfolgreich gegen eine 30% Lohnerhöhung der Schulleiter. Ferner gelang es ihr, eine drohende, massive Erhöhung des Gemeinde-Steuerfuss von 8% auf 4% zu reduzieren. Im Herbst 2005 beehrte uns der damalige Kantonalpräsident der SVP-St. Gallen, Nationalrat Toni Brunner, mit einem Besuch in Uznach, wobei er zum Thema "Die Zukunft der Schweiz und die Rolle der SVP" referierte. Dieser öffentliche Vortrag, gehalten im Restaurant Frohe Aussicht, liess den Vortragssaal beinahe aus den Fugen platzen, so gross war das Interesse.
Um gleichwohl der Forderung des Denkmalschutzes nachzukommen, hat der Schulrat daraufhin die Reihenhäuser nur gerade mit minimalem Aufwand konservieren lassen, um sie vor weiterem Verfall zu schützen. Nachspiel: Nachdem die Schulgemeinde Uznach als Einheitsgemeinde 2009 mit der politischen Gemeinde vereint wurde, war ein erster Antrag von Gemeindepräsident Erwin Camenisch ein Rückkommensantrag zur Renovation der Reihenhäuser. Camenisch wies nach, dass der Umbau der Reihenhäuser der Einheitsgemeinde einen Ertrag abwerfen würde. Die Gemeindeversammlung stimmte diesem Antrag nun mit grossem Mehr zu. Leider erfolgte dieser Umbau im 2010 nicht denkmalgerecht. Nur die Fassade entspricht noch dem historischen Vorbild. Schade.
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