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A R C H I V Es liegt in unserem Interesse, Sie liebe Leserin und Sie lieber Leser möglichst aktuell über die Anliegen und Aktivitäten der SVP-Ortspartei zu informieren. Das heisst: Nicht mehr aktuelle Beiträge werden enfernt. Um diese wenigstens noch für einige Zeit als "Geschichte" zu erhalten, haben wir dieses Archiv eingerichtet.
Renaturierung des Ernetschwilerbach und Ein neues Millionen-Projekt der Gemeinde Uznach
Rechtliche Situation:
Und nun der Trick: Der Gemeinderat nimmt dazu Kosten von 8 Millionen Franken in Kauf, wobei er treuherzig darauf hinweist, dass die Gemeinde davon "nur" etwa 10% übernehmen müsste. Dabei wird geflissentlich übersehen, dass der Uzner Steuerzahler stets die ganze Zeche bezahlt, da es diesem egal ist, ob sein Geld nun an die Gemeinde, den Kanton oder in immer teurere Bahnbillette fliesst. Rezept: Sieht eine Behörde oder Interessengruppe ihr Ansinnen gefährdet, so sucht sie neuerdings den Bürger durch Verängstigung (im Politchargon "Verunsicherung" genannt) gefügig zu machen. Beispiel renaturierter Steinenbach:
Diese Bilder lassen eine ungute Vorahnung aufkommen bezüglich der geplanten Renaturierung des Ernetschwilerbachs. Denn diesmal zahlen die Anlieger. Selbst wenn's die Versicherung übernimmt, der Ärger bleibt allemal Neujahrs-Apero 2008 mit der Kreispartei See-Gaster Eveline Widmer- Schlumpf als Kuckucksei im Bundesrat Am 4. Januar scharte Bezirkspartei-Präsidentin Marianne Steiner zum traditionellen Neujahrsapero die wackere Anzahl von rund 50 SVP-lern im Restaurant Erle in Benken um sich. Zweck dieses traditionellen Anlass ist Erfahrungsaustausch und Geselligkeit zum Jahresbeginn. Dabei bot sich unseren Kantonsratskandidaten die Gelegenheit, sich den Anwesenden etwas ausführlicher als an der Mitgliederversammlung vom 23. Nov. 2007 vorzustellen. (Siehe übernächster Beitrag, unten).
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| Bei seinem Referat kam Nationalrat Toni Brunner auf Pendenzen des Nationalrats zu sprechen. Aufmerksam hörten die anwesenden 45 Delegierten der Ortsparteien im See-Gaster seinen spannenden Ausführungen über die voraussichtlichen Schwerpunkte der Politik in der kommenden Legislaturperiode zu.
Wichtige Themen werden sein: - Die Finanzierung der NEAT, welche immer mehr zu entgleisen droht. - Die Heraufsetzung des AHV-Alters - Die Finanzierung der Invalidenversicherung IV - Der Ersatz der gealterten Atomkraftwerke, und - Alternative Energieträger (Windenergie, Vergrösserung von Stausee-Volumen) |
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| Bild: Toni Brunner zusammen mit seinem Conterfei während seinem Referat im Hotel Sternen in Benken am Donnerstag, 15. November 2007 | |||
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Nachdem sich die SVP Uznach bereits im vergangenen Jahr erfolgreich gegen die vorgesehene Erhöhung des Gemeinde-Steuerfusses sowie der Grundsteuer gewehrt hat, konnte sich die Ortspartei auch dieses Jahr nicht für die beantragte, erneute Erhöhung begeistern. An ihrer Vorversammlung am vergangenen Freitag beschlossen die Mitglieder, den ohnehin hohen Uzner Steuerfuss von 149% auf dieser exorbitanten Höhe zu belassen, ferner den Voranschlag 2006 zurückzuweisen und der Bürgerschaft eine ausgeglichene Rechnung zu präsentieren. Die Steuern zu erhöhen, während gleichzeitig der hohe Schuldenberg der Gemeinde ungebremst weiter wächst, war für die Mehrzahl der Mitglieder schlichtweg nicht akzeptabel
Die Geschäfte der Schule, vorgetragen durch Schulrat Mathias Meier
Zügig und auf's Wesentliche konzentriert führte Schulrat Matthias Meier durch die Amtsgeschäfte der Schule. Auch dieses Jahr benötigt die Schulgemeinde einige Hunderttausend Franken mehr Steuereinnahmen, wovon der Hauptposten von rund Fr. 200'000.00 auf die Erhöhung der Lehrerlöhne/Stufenanpassungen und damit steigende Sozialversicherungen entfällt. Mathias Meier hielt klar fest, dass solche Entscheide nicht etwa vom Schulrat selber gefällt werden, sondern dieser lediglich die Weisungen des Kantons umsetzen muss. Ein Votant erntete mit seiner Meinung Beifall, endlich mal mit dem FDP-lastigen Erziehungsrat aufzuräumen, sowie bei den nächsten Kantonsratswahlen echt bürgerlich zu wählen.
Problem Spezialschulung: Im weiteren wurden die steigenden Uzner Ausgaben für Spezialschulungen kritisiert, wofür im Wesentlichen der hohe Ausländeranteil mit seinen schlechten Deutschkenntnissen verantwortlich ist. Es gehe nicht an, dass fremdsprachige Eltern ihre Kinder in die 1. Klasse schicken, ohne dass diese ihre Lehrer verstehen. Die immensen Kosten für folgende Spezialschulungen trägt dann wiederum die Allgemeinheit, und dies bei Schulklassen mit einem Ausländeranteil von oft über 50%. Der Schulrat sah sich in der Folge im vergangenen Sommer genötigt, in der Presse die fremdsprachigen Eltern aufzufordern, ihren Kindern Deutsch beizubringen. Zu begrüssen und zu schätzen sind all jene Ausländer-Familien, die von sich aus ihren Kindern frühzeitig ausreichende Deutschkenntnisse beibringen. Dies ist zur Verbesserung der Schulqualität und Kostensenkung unabdingbar.
Die Geschäfte der politischen Gemeinde, vorgetragen durch SVP-Gemeinderat Roger Widmer
Erfreut zeigt sich die Versammlung, dass nicht mehr weiteres Steuergeld in den "Ochsen" gepumpt wird (in den vergangenen 10 Jahren mit Bühnenanteil knapp Fr. 70'000.00 jährlich), nur damit dort Gemeindeversammlungen abgehalten werden können. Dazu meinte ein Votant, künftig doch auch die Einrichtungskosten in der Turnhalle zu sparen, welche heute als Versammlungsraum dient, und wie früher in der Kirche die Bürgerversammlungen abzuhalten.
Die prekäre Finanzlage rief verschiedene Anträge hervor. Als Uzner Hauptproblem sah Präsident Stefan Rüegg die hohe Verschuldung von zurzeit rund 23,5 Millionen Franken. Er führte aus, dass dieses Problem vor allem in den letzten 20 Jahren verursacht worden sei und der Uzner Steuerzahler nun jährlich über 6 Steuerprozente allein für die Schuldverzinsung berappen muss. Zusammen mit den Abschreibungen von 24% ergeben sich infolge dessen über 30% Steuerprozente für die immense Schuldentilgung. Zudem habe die Bürgerschaft in den vergangenen Jahren allen Projekten (Altersheim, Bahnhof, Oberstufenzentrum, etc.) zugestimmt, was sich schliesslich auch wieder auf den Steuerfuss niederschlägt. Um Uznachs Finanzlage wieder unter Kontrolle zu kriegen, sei ein mittelfristiger Schuldentilgungsplan notwendig. Des weiteren wies der Präsident darauf hin, dass die SVP seit ihrer Gründung vor 7 Jahren vor dem drohenden Finanzausgleich (Anm: bei 162%) gewarnt und sich mit verschiedenen Referenden, Initiativen und anderen Vorstössen gegen eine weitere Verschuldung gewehrt hat. Schliesslich folgte die Versammlung dem Antrag des Vizepräsidenten Ulrich Bretscher, weder den Steuerfuss um 6% noch die Grundsteuer um 0.2 ‰ zu erhöhen, den Voranschlag 2006 zurückzuweisen und der Bürgerschaft eine ausgeglichene Spar-Rechnung zu präsentieren. Für die SVP Ortspartei ist es schlichtweg nicht akzeptabel, einen höheren Steuerfuss sowie eine gleichzeitig steigende Verschuldung zu akzeptieren und fordert ein Umdenken und einen Strategiewandel in Bezug auf die Finanzplanung. Den beiden Amtsvertretern Matthias Meier und Roger Widmer dankte die Versammlung für ihren grossen Einsatz in ihren Ämtern mit einem Applaus.
Notizen zur Präsidentenkonferenz der Ortsparteien
am 20. Oktober 2006 in St. Gallen
Ort: ................ Hotel Eckehard, St. Gallen
Leitung: ...........Nationalrat Toni Brunner
Hauptreferent: Nationalrat Otto Laubacher, Luzern
Zweck der Konferenz war eine Information über die beiden Abstimmungensvorlagen sowie ein Gedankenaustausch unter den Ortspräsidenten.
- Osthilfegesetz, und
- Familienzulagengesetz
Abstimmungstermin ist der 26. November 06.
1. Osthilfegesetz
Beim Osthilfegesetz geht es primär nicht um die der EU versprochenen 1 Mia Franken als Beihilfe an die neu eintretenden Oststaaten (Polen, Baltische Staaten, Ungarn, Tschechei, Slowakei und Slowenien), sondern um das
..................Bundesgesetz über Zusammenarbeit mit Oststaaten
Insbesondere um Art.11, nach welchem künftig allein das Parlament Beiträge in beliebiger Höhe Beiträge an die Oststaaten beschließen kann, und zwar auch außerhalb des Budget!
Dieses soll geändert werden!
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| Bild: Nationalrat Otto Laubacher während seinem Referat über das Osthilfegesetz. (Mit dem Händi fotografiert) |
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Ferner ist zu beachten daß der Bundesrat bisher, seit der EWR-Abstimmung, insgesamt Fr. 94 Mia an die EU gezahlt hat!
Aus gut unterrichteter Quelle weiß Laubacher, daß der Bundesrat bereits weitere 350 Mio Franken an Rumänien und Bulgarien versprochen hat.
Im Bilateralen Abkommen mit der EU sind keine Hilfe-Zahlungen (Kohäsionszahlungen) vorgesehen.
Wir sind der EU somit nichts schuldig!
Deshalb: Geschenke an die EU gehören künftig vor's Volk !
Ein Nein an der Urne heisst aber nicht, dass der Bundesrat die von Bundesrätin Calmy-Rey ver-sprochene Milliarde nicht zahlen darf. (Er kann auch künftig versprechen was er will). Aber er muss sich ans Budget halten.
Nach einem Nein wird es der Bundesrat wohl kaum wagen, diese Milliarde auszuzahlen.
2. Familienzulagengesetz
Referent: NR Toni Brunner
Familienzulagen, wie jetzt neu die Kinderzulagen genannt werden, werden von Bund, Kantonen und Arbeitgebern wie bisher gemeinsam bezahlt.
Neu ist, dass pro Kind mindestens und unbesehen Fr. 200.- pro Monat bezahlt werden müssen.
Die Kantone können von sich aus diesen Beitrag erhöhen.
Arbeitet ein Elternteil in der Schweiz, so geht der Familienbeitrag ins Ausland, und zwar nicht Kaufkraft-bereinigt. (Eine Familie in der Türkei z.B. kann davon leben).
Für die Unternehmer bedeutet dies Mehrauslagen von 600 Mio Franken. Ebensoviel also wie die eben ausgehandelte Reduktion der Unternehmenssteuer von 600 Mio. Franken ausmacht. Das Familiensteuergesetz macht somit die Einsparung bei der Unternehmenssteuer gerade wieder zunichte.
Für mich, als einfacher Büezer ist natürlich eine Erhöhung der Kinderzulagen verlockend, aber ich muss mir folgendes dazu überlegen:
Ulrich Bretscher